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Unternehmen für Feuerbestattung in Wien

Feuerbestattung in Österreich

Bereits den urzeitlichen Jägern und Sammlern war die Kremierung von Leichen bekannt. Generell findet sich diese Art der Bestattung in allen Zeiten und auf der ganzen Welt. Nachdem in der Antike – vermutlich vor allem aufgrund knapper Holzressourcen infolge der Abholzung großer Wälder im Mittelmeerraum sowie dem Aufkommen des Christentums, das die Erdbestattung klar befürwortete – die Bestattung verbrannter Körper im europäischen Raum einen deutlichen Rückgang erfahren hat, ist die Feuerbestattung inzwischen auch in Österreich wieder weit verbreitet, nachdem 1922 das erste moderne Krematorium in Wien eröffnet wurde.

Feuerbestattung Wien

Die Phasen der Einäscherung

Als erste moderne Kremierung gilt die Verbrennung der Leiche der Ehefrau des Grafen Albert Joseph von Hoditz im Jahre 1752 auf einem Schloss im ehemaligen Österreichisch-Schlesien. Kam dabei noch ein Scheiterhaufen zum Einsatz, wird bei der Feuerbestattung heute auf sogenannte Muffelöfen zurückgriffen, die mittels einer Auskleidung mit wärmespeichernden Schamottsteinen dafür sorgen, dass sich der eingebrachte Holzsarg inklusive des Körpers des Toten selbst entzündet.

Dafür werden die Steine auf circa 900 Grad Celsius aufgeheizt und der Vorgang, der in ausgewiesenen Krematorien erfolgt, nimmt im Durchschnitt rund 45 Minuten in Anspruch. Anschließend wird die Temperatur unter Zuhilfenahme eines Gasbrenners auf 1200 Grad Celsius erhöht, um verbliebende Reste ebenfalls einäschern zu können. Vor allem Zähne und mineralische Bestandteile von Knochen sowie aus Titan oder Gold gefertigte Implantate halten den Flammen stand. Diese werden nach der Einäscherung entfernt. Die Gesamtdauer der Kremierung beläuft sich im Schnitt auf drei Stunden, wobei dies unter anderem von der Statur und der Körperfülle des Toten abhängt.

Anschließend wird die Asche in einen Kasten gekehrt, bevor sie in eine Knochenmühle eingebracht wird, in der Asche und Knochenreste fein pulverisiert werden. Dieses Pulver wird in eine Aschekapsel gefüllt, die wiederum in eine sogenannten Überurne eingebracht wird. Dieser Schritt wird insbesondere aus optischen und Pietätsgründen durchgeführt, denn im Gegensatz zur Aschenkapsel ist die Urne ansprechend und dem Anlass entsprechend gestaltet.

Möglichkeiten der Urnenbeisetzung

In der Regel wird die Urne auf einem Friedhof beigesetzt, und zwar entweder in einem Erdgrab oder in einer Urnenwand in einer dafür vorgesehenen Nische. Darüber hinaus ist es in Österreich auch möglich, die Urne in einem Bestattungswald oder im eigenen Garten beizusetzen. Für Letzteres ist allerdings eine spezielle Genehmigung notwendig.

In Österreich setzt sich vor allem der Wiener Verein früher genannt „Die Flamme“ seit dem 19. Jahrhundert für die Feuerbestattung ein. Ein Erfolg seiner Bemühungen war die Eröffnung des ersten österreichischen Krematoriums in Wien: die Feuerhalle Simmering.

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